Aichhalder Nachrichten

Neuigkeit aus der Gemeinde

Sitzungsbericht 04.12.2018


Projektvorstellung Neubau eines Seniorenheims in Aichhalden

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende Herrn Maaßem von der WI-Immogroup sowie Herrn Herges von Haid Architekten.
Der Vorsitzende führt aus, dass der Gemeinderat sich in seiner Sitzung am 25.09.2018 für die WI-Immogroup als Investor für ein neues Seniorenheim in Aichhalden entschieden habe. In der Sitzung vom 23.10.2018 wurde dann bereits der Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Seniorenzentrum“ gefasst.
Mittlerweile haben der Investor und der Betreiber Menetatis gemeinsam das Projekt konkretisiert, sodass die erste Planung nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann.

In Aichhalden und Umgebung ist laut Erhebungen der Bedarf an einem Seniorenzentrum gegeben. Vor allem aber auch für die Aichhalder Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, dass sie im Alter die Gemeinde nicht verlassen müssen sondern vor Ort betreut werden können. Natürlich habe das Projekt nicht nur Vorteile, vor allen Dingen für die direkten Anlieger. Diesen wird durch das Bauvorhaben die bisher freie Sicht verbaut. Hier stehe allerdings das Allgemeinwohl höher als das Interesse einzelner Bürgerinnen und Bürger.

Herr Maaßem stellte die WI-Immogroup als Investor für dieses Projekt vor und berichtete über die bereits erfolgreich übergebenen Projekte. Er stellte auch kurz den Betreiber „Menetatis“ vor. Leider war der Geschäftsführer verhindert. Der Betreiber wird das Vorhaben allerdings in der Bürgerwerkstatt am 14. Januar 2019 noch detailliert vorstellen.
Herr Herges stellte die Planung für das Gebäude vor, wobei es sich hierbei noch nicht um die abschließende Planung handelt. Hier wird es noch in Einzelheiten Veränderungen geben. Das Gebäude sieht 77 Bewohnerzimmer sowie eine Tagespflege vor. Im Erdgeschoss wird es ein öffentliches Café/Bistro geben, welches auch als Treffpunkt für die Gemeindemitglieder mit den Bewohnern dienen soll.

Das Gebäude ist in „T-Form“ geplant, damit aus der Mitte gleiche Wege zu den Zimmern gegeben sind. Aufgrund der Grundstückssituation wurde das Gebäude teilweise in das Grundstück eingegraben. Auf der westlichen Seite muss im Gegenzug etwas angeschüttet werden. Bisher vorgesehen sind 14 PKW-Stellplätze. Das Gremium bittet hier den Planer noch weitere Überlegungen für weitere Parkflächen anzugehen.

Der Gemeinderat fasst nach eingehender Diskussion den einstimmigen Beschluss, das Ingenieurbüro Eppler auf Grundlage dieser Planungen mit der Anhörung der Träger öffentlicher Belange im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zu beauftragen. Bei weiteren positiven Grundstücksverhandlungen erfolgt eine neue Beratung im Gremium.

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