
Lehrer, Michael
Bürgermeister
Gemeindeverwaltung
Wirtschaftsförderung ist in Aichhalden Chefsache. Ihr Ansprechpartner ist Bürgermeister Michael Lehrer.
Jahresprogramm 2027
Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Förderinstrument zur Stärkung und Weiterentwicklung des Ländlichen Raums in Baden-Württemberg. Ziel des ELR ist die integrierte Strukturentwicklung. Jedes geförderte Projekt ist im Jahr der Programmaufnahme zu beginnen und leistet in einem der vier Förderschwerpunkte Innenentwicklung/Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten oder Gemeinschaftseinrichtungen einen Beitrag zur Strukturverbesserung der Gemeinden. Einzelheiten zu den jeweiligen Fördersätzen können der Fördersatztabelle ELR entnommen werden.
Die Förderung von Investitionen wird auf folgende Schwerpunkte konzentriert:
Innen- und Ortsentwicklung
Hauptbestandteil des ELR Jahresprogramm bleibt wie in den Vorjahren die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch:
Ebenfalls enthalten sind die Abbruch- und Neuordnungskosten. Zum Ortskern hinzu zählen auch Baugebiete der 1960er und 1970er Jahre die mit dem Ortszentrum zusammengewachsen sind. Förderfähig sind neben den familiär genutzten Wohnflächen auch vermietete Wohnflächen unter speziellen Voraussetzungen, sofern es sich hierbei nicht um Neubaumaßnahmen handelt.
Zur Antragstellung müssen bauantragsreife Planunterlagen und eine Kostenschätzung nach DIN 276 vorliegen.
Lokale Grundversorgung
Weiterhin hohe Priorität hat auch die Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen von dringendem Bedarf für die Bevölkerung, wie beispielsweise Dorfgasthäuser oder Dorfläden. Ziel in diesem Schwerpunkt ist die Unterstützung von kleinen Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben.
Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen
Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen vor allem in Verbindung mit der Entflechtung unverträglicher Gemengelagen („störendes“ Gewerbe im Ortskern oder Wohnbebauung) und die nachbarschaftsverträgliche Nachnutzung.
Ebenfalls gefördert können Gemeinschaftseinrichtungen werden, sofern diese der Innen- und Ortskernentwicklung dienen.
Das ELR ist darüber hinaus offen für innovative Ansätze, die Mehrfachnutzung von Gebäuden/innerörtlicher Flächen oder vorhandener Bausubstanz ermöglichen, wenn die Projekte zur Belebung und Stabilisierung der Ortskerne beitragen.
Verfahren
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von der Gemeinde gestellt werden. Die Gemeinde erstellt eine Projektliste, die zunächst dem Landratsamt Rottweil und anschließend dem Regierungspräsidium Freiburg vorgelegt werden muss. Damit sowohl eine rechtzeitige Beratung von Antragstellern als auch eine Erörterung der Vorhaben mit der Bearbeitungsstelle beim Regierungspräsidium Freiburg erfolgen kann, muss die Antragstellung bei der Gemeindeverwaltung bis spätestens 11. September 2026 erfolgen.
Informationen
Für Fragen zu weiteren Fördervoraussetzungen, Förderhöhen, Förderfähigkeit und das Verfahren zur Antragstellung erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung, Bürgermeister Michael Lehrer, Tel. 07422 9702-130, E-Mail: michael.lehrer@aichhalden.com oder bei
Hauptamtsleiterin Fabienne Legler, Tel. 07422 9702-123, E-Mail: fabienne.legler@aichhalden.com.
Knapp 50 Teilnehmer sind der Einladung von Bürgermeister Lehrer gefolgt und starteten mit neuen Impulsen und einer positiven Stimmung in den Tag.
Am 23.01.2025 trafen sich lokale Geschäftsinhaber, Gründer und Unternehmer beim jährlichen Unternehmerfrühstück, um in entspannter Atmosphäre neue Impulse zu erhalten und sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.
Bürgermeister Lehrer begrüßte die Teilnehmer zu Beginn ganz herzlich. Ihm liege diese Plattform zum Informationsaustausch sehr am Herzen und er freue sich daher über die sehr große Resonanz. Neben den informativen Gesprächen biete das Unternehmerfrühstück auch Raum für den persönlichen Austausch, und die Teilnehmer hätten so die Gelegenheit, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen oder bestehende Verbindungen zu vertiefen. Aber auch den kurzen Weg zur Gemeinde, um Fragen oder Anliegen anzusprechen, biete dieser lockere Rahmen.
Die Veranstaltung bot auch eine wertvolle Gelegenheit, um über aktuelle Themen aus der Wirtschaft zu diskutieren, Partnerschaften zu knüpfen und Erfahrungen zu teilen. Besonders hervorzuheben war der inspirierende Vortrag von Johannes Dürr, der interessante Informationen sowie Basics über den Einsatz von Social Media erläuterte und den Teilnehmern anhand von drei wichtigen Schritten praktische Tipps und Anregungen mit auf den Weg gab.
Dürr selbst ist Partner und Mitbegründer der Firma Commha Consulting GmbH & Co. KG und betreut unter anderem auch täglich große und auch kleinere Kunden im Bereich des Marketings über Social Media.
Marketing über Social Media kann heutzutage eine der effektivsten Methoden sein, um Markenbekanntheit zu steigern und direkte Interaktionen mit Kunden aufzubauen. Plattformen wie Instagram, Facebook, LinkedIn & Co. bieten Unternehmen die Möglichkeit, gezielt ihre Zielgruppen anzusprechen und mit ihnen in Dialog zu treten. Voraussetzung und ein wichtiger Baustein ist allerdings, ein Konzept zu erarbeiten und nach Möglichkeit vor dem Einsatz drei wichtige Schritte zu beachten. Was muss ich planen? Wie lege ich los? Was sollte ich beachten?
Nicht zu verachten sei aber auch der personelle Aufwand. Denn Social-Media-Marketing kann nicht einfach so nebenher erfolgen und sollte daher professionell mit einem fundierten Konzept durch eine eigene Fachkraft vorangetrieben werden. Und nur durch regelmäßige, relevante Inhalte und kreative Kampagnen können Marken ihre Sichtbarkeit erhöhen und Vertrauen bei ihren Followern aufbauen. Der Erfolg von Social-Media-Marketing hängt vor allem von Authentizität und Konsistenz ab. Unternehmen sollten ihre Markenwerte klar kommunizieren und Inhalte bieten, die Mehrwert für die Follower schaffen. Nur so entsteht eine langfristige Bindung und eine starke Online-Präsenz.
Einen umfassenden Ausblick sowie aufschlussreichen Impuls zur wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage bot auch Philipp Hilsenbek, Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Derzeit zeige diese eine gemischte Entwicklung und leider hatte Hilsenbek auch keine guten Aussichten für das Jahr 2025 parat. Die regionale Wirtschaftslage liegt unter dem Landestrend, und die Unternehmen sind laut einer Umfrage für 2025 sehr skeptisch. Vor allem die sehr engen Rahmenbedingungen bremsen die Wirtschaft weiterhin aus und lassen ein Wachstum kaum zu. Hier gilt es vor allem, endlich den Bürokratieabbau voranzubringen, alte Themen abzuarbeiten und den ausführenden Organen möglichst keine neuen Aufgaben und Veränderungen aufzulasten. Erste positive Veränderungen seien bereits erkennbar, auch wenn diese nur sehr langsam und schleppend vorangehen. Und je weniger Ballast Betriebe haben, desto eher gelingt die dringend notwendige Zeitenwende. Hilsenbek fordert daher „Wirtschaft First! – Belastung stoppen, Vertrauen stärken, Umsetzung beschleunigen, Investitionen ermöglichen!“.
Die rundum gelungene Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Plattformen für den Austausch und das Wachstum von Unternehmen vor Ort sind. Wir freuen uns bereits auf das nächste Unternehmerfrühstück und auf weitere inspirierende Begegnungen.

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